8.1.2026 – Die Schadenaufwendungen der 25 größten privaten Krankenversicherer stiegen zwischen 2019 und 2024 um fast 30 Prozent. Bei der DKV und der Signal Iduna lag die Steigerungsrate deutlich unter 20 Prozent. Fast 90 Prozent waren es bei der Arag, die den Umsatz allerdings noch stärker ausbaute. Sie kam auf die im Sechsjahresschnitt niedrigste Schadenquote von 68,6 Prozent. Der höchste Wert stand für die Huk-Coburg mit fast 89 Prozent zu Buche, wie der „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ der V.E.R.S. Leipzig zeigt.
Neuigkeiten rund um das Thema Versicherungen
11.9.2025 – Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet laut einem Medienbericht derzeit an einem Konzept, nach dem Krankenkassen künftig einen Basistarif sowie individuell buchbare Zusatzpakete anbieten könnten. Dies würde den Wettbewerb unter den Kassen stärken und soll künftige Beitragssteigerungen abmildern. Der PKV-Verband sieht darin jedoch eine Wettbewerbsverzerrung zulasten der privaten Krankenversicherer.
5.9.2025 – Im vergangenen Jahr verzeichneten die privaten Krankenversicherer eine unveränderte Verwaltungskostenquote von 2,22 Prozent. Laut Map-Report 940 errechnet sich unter den Vollversicherungsanbietern für die Huk-Coburg die niedrigste Quote, für die DEVK die höchste. Bei der Nürnberger ging die Quote am stärksten nach oben, während der Arag die größte Reduzierung gelang.
24.7.2025 – Im vergangenen Jahr wurde erneut ein dreistelliger Millionenbetrag an Alterungsrückstellungen zwischen den privaten Krankenversicherern verschoben. Auf den größten Nettogewinn kam die Hansemerkur, während die DKV im Saldo die höchsten Abflüsse zu verzeichnen hatte. Dies geht aus einer Analyse der Geschäftsberichte durch die VersicherungsJournal-Redaktion hervor.
9.7.2025 – Im vergangenen Jahr haben 14 von 27 privaten Krankenversicherern ihren Vollversichertenbestand ausgebaut, allen voran die Debeka, die Arag und die Hansemerkur mit fünfstelligen Zuwächsen. Die Arag wuchs prozentual am stärksten. Bei der DKV fiel das Minus mit über 16.100 Personen am größten aus. Prozentual am stärksten schrumpften die Nürnberger und der Münchener Verein.
5.6.2025 – Mehr als zwei von drei Körperschaften konnten im ersten Quartal 2025 nicht an der branchenweit positiven Versichertenentwicklung teilhaben. Die größten Einbußen hatten nach absoluten Zahlen die Barmer (minus fast 109.000 Personen) und relativ die BKK Euregio (minus fast ein Sechstel) hinzunehmen. Dies zeigen Daten des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes Dfg. Die „Verlierer“ gehören fast alle zu den teuersten ihrer Zunft und haben den Aufschlag auf den Einheitsbeitrag zuletzt meist deutlich angehoben.
18.6.2025 – Nur etwa jede dritte Krankenkasse konnte in den ersten drei Monaten 2025 wie die Branche insgesamt Versicherte hinzugewinnen. Am stärksten gelang dies nach absoluten Zahlen wie auch prozentual gesehen der BKK Firmus, die auch nach einer weiteren Erhöhung des Zusatzbeitrags Anfang Mai die günstigste bundesweit oder regional geöffnete Kasse ist. Die übrigen „Gewinner“ gehören nach Daten des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes Dfg ebenfalls zu den günstigsten Vertretern ihrer Zunft.
Die Behandlungskosten im Gesundheitssystem erhöhen sich laufend. Im vergangenen Jahr sind insbesondere die Leistungsausgaben deutlich gestiegen. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Beiträge der Versicherten.
